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SLUB Dresden und UB Leipzig streichen Verlage aus ihrem PDA-Angebot

aus der inetbib-Mailingliste

Massive Preissteigerungen zwingen zu Restriktionen

Die Sächsische Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und die Universitätsbibliothek Leipzig haben Taylor & Francis, de Gruyter, Cambridge University Press und Oxford University Press aus ihrem Portfolio für die nutzergesteuerte Erwerbung (Patron Driven Acquisition – PDA) gestrichen.
Die Titel dieser Verlage sind bis auf weiteres im PDA-Angebot der beiden größten sächsischen Bibliotheken nicht mehr verfügbar. Das Einkaufskonsortium der sächsischen Hochschulbibliotheken unterstützt diese Entscheidung ausdrücklich.

Vorausgegangen waren Preissteigerungen der Verlage um bis zu 150 Prozent für die sogenannten Short Term Loans, bei denen ein Zugriff auf ein eBook für einen Zeitraum von bis zu sieben Tagen ermöglicht wird. Wurden zuvor etwa 10 bis 15 Prozent des E-Book-Kaufpreises für den einmaligen Zugriff kalkuliert, sind es nun in der Regel 40 Prozent. „Diese Mehrkosten sind nicht zu rechtfertigen und stehen nach unserer Auffassung der Grundidee einer liberalen nutzergesteuerten Erwerbung entgegen“, so Michael Golsch, Stellvertreter des Generaldirektors der SLUB.

Die SLUB Dresden und die Universitätsbibliothek Leipzig bieten ihren Nutzern seit 2012 Zugriff auf eBooks über die PDA-Plattform Ebook Library (EBL). Für beide Einrichtungen ist der Einsatz von PDA eine strategische Entscheidung. Mit mehr als 300.000 Titeln gehören sie zu den Bibliotheken mit den umfangreichsten PDA-Angeboten in Deutschland.

(der vollständige Beitrag befindet sich hier)

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