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Die Webseite des Friedrich-Althoff-Konsortiums e.V.

Schlagwort-Archiv: Open Access

Die Initiativen zu Open Access gehen weiter – OA2020 gestartet

… eine Nachricht, die am 21.03.2016 die Runde machte und die auch im Hinblick auf die „Offsetting-“ und Transformationsdebatten von Interesse sein könnte – die neue Initiative OA2020 ist online: http://oa2020.org.

Die Initiative ist aus den Diskussionen auf der Berlin12-Konferenz hervorgegangen (http://www.berlin12.org/) und zielt auf die Transformation der bisherigen Subskriptionszeitschriften auf ein OA-Geschäftsmodell ab. Schlüsseldokumente sind die Expression of Interest und die Roadmap.

30 Einrichtungen unterstützen die Initiative als Erstunterzeichner. Die Initiative ist offen für weitere Interessensbekundungen. Die Max-Planck-Gesellschaft hat den heutigen Launch mit einer Pressemitteilung begleitet:

Deutsch: https://www.mpg.de/10397978/neue-initiative-zur-staerkung-von-open-access
Englisch: https://www.mpg.de/10398752/new-initiative-to-boost-open-access
OA2020 on Twitter: #oa2020ini

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UPDATE: Knowledge Unlatched – Englische Bibliotheken erhalten zentralen Zuschuss

Für die Beteiligung am Open-Access-Projekt für E-Books ‚Knowledge Unlatched‘ gewährt das ‚Higher Education Funding Council for England‘ (HEFCE) für englische Bibliotheken einen zentralen Zuschuss von etwa 50%, wie JISC (Joint Information Systems Committee) mitteilt.

Die Zeichnungsfrist für das Pilot-Paket 2014 läuft noch bis Ende Januar 2014.

Update: die Zeichnungsfrist ist bis zum 28.02.2014 verlängert!

Knowledge Unlatched – Open Access für E-Books

Knowledge Unlatched – eine Open Access Initiative für E-Books – ist nun mit der Pilotphase an den Start gegangen. Die Details finden Sie auf der Webseite:

http://www.knowledgeunlatched.org/

Die Pilotphase umfasst 28 Titel aus den Geistes- und  Sozialwissenschaften, die in dieser ersten Runde nur als Paket erworben werden können. Wenn mindestens 200 Bibliotheken und Informationseinrichtungen weltweit ihre Beteiligung erklärt haben, wird das Paket im Open Access freigegeben.

Die Zeichnungsfrist läuft bis 31.01.14.

Der maximale Preis liegt bei 1.680 USD für das Paket, d.h. 60 USD pro Titel. Sollten sich mehr Einrichtungen als die benötigten 200 beteiligen, dann wird es entsprechend günstiger.Falls ein Buch beim Verlag etwa in Print zusätzlich gekauft wird, dann wird dieser Kauf beim Paketpreis berücksichtigt (wohl in der Höhe des errechneten Durchschnittspreises pro Titel).
Man zeichnet hier als Bibliothek zwar individuell, d.h. es gibt keinen Konsortialbonus, aber die Konsortien unterstützen diese Open Access Initiative. In diesem Sinne bittet nun auch das Friedrich-Althoff-Konsortium um wohlwollende Prüfung und Feedback, insbesondere wenn sie das Angebot annehmen und subskribieren – gerne an die Mail-Adresse des FAK-Büro.

Kabinettsbeschluss Zweitveröffentlichungsrecht

über mehrere Kanäle wird auf den Kabinettsbeschluss zum Zweitveröffentlichungsrecht hingewiesen bzw. kommentiert:

Heinz Pampel hat bei WissPub auf den Kabinettsbeschluss zum Zweitveröffentlichungsrecht aufmerksam gemacht: http://wisspub.net/2013/04/10/kabinett-verabschiedet-entwurf-eines-zweitveroffentlichungsrechts/

Lambert Heller hat den Beschluss im TIB-Blog kommentiert: http://blogs.tib-hannover.de/tib/2013/04/11/zweitveroeffentlichungsrecht-unsere-open-access-wette-wird-vielleicht-von-der-realitaet-eingeholt/

Rainer Kuhlen hat einen Blogeintrag bei IUWIS verfasst: http://www.iuwis.de/blog/zweitveroeffentlichungsrecht-erster-und-zweiter-klasse-%E2%80%93-fortsetzung-der-unheiligen-allianz-von-

Open Access als Befreiungsbewegung

Am Sonntag-Nachmittag (04.11.2012) konnte man im Deutschlandfunk eine interessante und kundig gemachte Sendung von Bernd Schuh über das weite Feld der kommerziellen Verwertung von Information und die Rolle von Open Access als „Befreiungsbewegung gegen den Würgegriff der Verlage“ hören.

Einleitend steht dazu auf der entsprechenden Internet-Seite:

„Publish or perish“, veröffentliche oder geh unter, heißt es in der Wissenschaft. Wer etwas werden und auch bleiben will in der Scientific Community muss produzieren und publizieren. Dafür gibt es wissenschaftliche Verlage, die den Autoren die Arbeit des Setzens, Druckens und Verbreitens, aber auch ihre Verwertungsrechte abnehmen. Und damit gutes Geld verdienen. Denn ihre Kunden, zumeist Universitäten mit ihren Bibliotheken, haben keine Alternative, sie müssen die Zeitschriften abonnieren, damit die Forscher weiter produzieren und publizieren können.

Hier finden sie, neben Informationen zur Sendung und dem Manuskript, die Sendung auch zum Nachhören und eine erhebliche Liste weiterer Links zu älteren Beiträgen des Deutschlandfunks zum Thema, darunter auch die am 26.10.12 in der TH Wildau mitgeschnittene Podiumsdiskussion: „Wem gehört die Wissenschaft?“

Vielleicht sollte man den Autor Bernd Schuh oder auch die zuständige Redaktion mal dem Deutschen Bibliotheksverband für den Helmut-Sontag-Preis empfehlen…