althoffkonsortium

Die Webseite des Friedrich-Althoff-Konsortiums e.V.

Lancet Journals excluded from Freedom Collection

Ende Februar wurde über die internationale Mailingliste der Konsortien darauf aufmerksam gemacht, dass ab 2013 die Lancet Titel von der Freedom Collection ausgeschlossen sein sollen.

Demzufolge gab es folgende Information an bestehende Kunden (http://www.info.sciverse.com/sciencedirect/buying/Additional/freedom/):

Additional information for existing customers

If you are already a ScienceDirect Freedom Collection customer (with pre-2013 license) you’ll continue to have access to the following Lancet titles:
The Lancet
The Lancet Infectious Diseases
The Lancet Neurology
The Lancet Oncology

Auf einzelne Nachfragen bei Elsevier ergab sich dann die Information, dass dies keine Konsequenzen für derzeitige Bezieher habe und ebenso für laufende Konsortialverträge. Was es für zukünftige Verträge bedeutet blieb offen.

Interessanterweise scheint es keine weiteren Diskussionen oder Kommentierungen in der deutschsprachigen Fach-Landschaft zu diesem Thema gegeben zu haben.

Und hier noch ein weiterer Lesestoff-Hinweis als Weiterleitung aus dem Medinfo-Weblog zum Thema: http://www.zeit.de/wissen/2013-03/wissenschaftsverlage-kritik-elsevier

Alter Schwede – Elsevier mit bestem Ergebnis der letzten 20 Jahre: 1,18 Milliarden Pfund Gewinn vor Steuern

Weiterhin lukratives Geschäftsmodell
Elsevier-Chef kassiert Rekordgehalt

Der Rechteinhaberkonzern Reed Elsevier verlegt zahlreiche Fachzeitschriften, für die Wissenschaftler ohne Honorar schreiben. Die eingesandten Texte werden von anderen Wissenschaftlern im Peer-Review-Verfahren überprüft, ausgewählt und korrigiert – und zwar ebenfalls ohne Honorar. Das fertige Produkt verkauft der Verlag an Bibliotheken und wissenschaftliche Institute. Weil diese darauf angewiesen sind, kann Reed Elsevier die Bedingungen dafür sehr zu seinen Gunsten gestalten und die Preisschraube regelmäßig anziehen. Mit diesem Geschäftsmodell lassen sich Monopolrenditen von 40 Prozent und mehr erwirtschaften. Das lohnt sich nicht nur für die Eigentümer des Verlags, sondern auch für seine Manager. Dem britischen Guardian zufolge kassierte der aktuelle Elsevier-CEO Erik Engström 2012 mit knapp 4,5 Millionen Pfund mehr Geld als jemals zuvor. 1,15 Millionen Euro davon waren Boni und weitere 2,1 Millionen bekam er in Aktien. Der 49 Jahre alte Schwede, der seit 2004 bei Elsevier arbeitet und seit 2009 CEO ist, sammelte darüber hinaus Pensionsansprüche in Höhe von 2,7 Millionen Pfund an. Sein insgesamter Aktienanteil an der Firma wird auf etwa sechseinhalb Millionen Pfund geschätzt. Mark Elliott, der Vorsitzende des Vergütungsausschusses von Elsevier, rechtfertigte die Gehaltssteigerungen für seinen Chef und für andere Führungskräfte mit dem Rekordgeschäftsergebnis des Verlags in Höhe von 1,18 Milliarden Pfund Gewinn vor Steuern. Dieses im Vergleich zum Vorjahr um ein Viertel höhere Ergebnis habe nicht nur die Erwartungen von Analysten übertroffen, sondern sei auch das beste in der bisher zwanzigjährigen Geschichte des Unternehmens gewesen. Außerdem habe der Preis der Reed-Elsevier-Aktie an der Londoner Börse ebenfalls ein historisches Hoch erreicht. Die Umsätze des Konzerns, der auch Rechte an der Datenbank LexisNexis an denComic-Con-Veranstaltungen hält, stiegen dagegen lediglich um zwei Prozent.

Peter Mühlbauer 14.03.2013 – News-URL: http://www.heise.de/tp/blogs/10/153930

Neue Geschäftsmodelle – Demand Driven Acquisition und Open Access

Am 18.04.2013 findet der 7. Konsortialtag des Friedrich-Althoff-Konsortium e.V. statt. Die Veranstaltung ist von 10:00 bis 16:30 Uhr in der Zentral- und Landesbibliothek in Berlin-Mitte (Ribbeck-Haus, Breite Str. 30 – 36, D-10178 Berlin).

Neue Geschäftsmodelle stehen dieses Jahr im Fokus: zum Stichwort „Demand Driven Acquisition“ wird die Informationsversorgung durch benutzergesteuerte oder nutzungsbasierte Beschaffung thematisiert. Im zweiten Teil der Veranstaltung soll die Farbenlehre des Open Access im bibliothekarischen Erwerbungs- und Organisations-Alltag ausgeleuchtet werden.
In bewährter Weise werden Konzepte und Beispiele aus der Arbeit der Bibliotheken mit Impulsvorträgen am Anfang und anschließenden Praxisberichten vorgestellt, Perspektiven aufgezeigt und der Blick in die Zukunft gerichtet. Mehr von diesem Beitrag lesen

Bibliothekartag 2013: Angebote zu ERM

Die DBV-Kommission Erwerbung und Bestandsentwicklung organisiert unter dem Titel „ERM hausgemacht –
aktuelle Lösungen aus der Bibliothekspraxis“ beim Bibliothekartag 2013 in Leipzig eine Veranstaltung mit 6 Werkstattberichten: am Montag 11.03.13 um 16 Uhr im Vortragsraum 11.

In diesem Rahmen wird Frau Dr. Ursula Stanek, Vorsitzende des Friedrich-Althoff-Konsortium e.V., über die Erfahrungen des FAK-Büro mit Verde und CORAL berichten.

Am Dienstag zwischen 12 und 15 Uhr sind Frau Kammel und Frau Kaminsky dann am KOBV-Stand F06 Ebene 0 für Gespräche und weitere Informationen erreichbar.

73. Sitzung (27. Februar 2013)

Der Geschäftsführungsausschuss des Friedrich-Althoff-Konsortiums lädt zur 73. Sitzung des FAK im Zuse-Institut Berlin ein (Takustr. 7, 14195 Berlin, Anfahrt). Die Sitzung findet am Mittwoch, den 27.02.2013 statt, wird von 14 bis ca. 16:30 Uhr dauern und ist berufsöffentlich. Bitte melden Sie sich an, wenn Sie kommen und die Tagesordnung erhalten möchten!

Bitte vormerken: die darauffolgende Sitzung ist voraussichtlich am 05.06.2013.